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Heißer Draht und Kerzendampfer in der Wissenswerkstatt Saarbrücken

Blieskastel, 16. September 2014

Heißer Draht und Kerzendampfer in der Wissenswerkstatt Saarbrücken

„Die Wissenswerkstatt hat es es sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen Wissenschaft und Technik auf spielerische Weise näherzubringen. Wir engagieren uns in dieser Einrichtung, um frühzeitig einen Beitrag zur Nachwuchssicherung in diesen beruflichen Bereichen zu leisten“, erklärt Jörg Sick, Personalleiter Business Area Deutschland, der dem Vorstand des gemeinnützigen Vereins als Schatzmeister angehört. Träger der Einrichtung sind neben der Hager Electro GmbH & Co.KG als Gründungsmitglied weitere große Unternehmen der Region wie ZF, Schaeffler, Festo, Voit, Saint Gobain oder auch der Verband der Metall- und Elektro-Industrie. „Als eines der größten Unternehmen der Region sehen wir uns in der sozialen Verantwortung, solche Projekte zu unterstützen und uns aktiv daran zu beteiligen, jungen Menschen berufliche Perspektiven aufzuzeigen“, betont der Geschäftsführer der Hager Electro GmbH & Co.KG, Oswald Bubel, der das Unternehmen bei der Gründung des Trägervereins auch vertreten hat.

 

Lernprogramme am Eurobahnhof
Die Wissenswerkstatt wurde am 4. Juli 2014 im historischen Busdepot am Eurobahnhof Saarbrücken offiziell eröffnet. Auf einer Fläche von mehr als 450 Quadratmetern stehen den jungen Nachwuchs-Wissenschaftlern dort neben einer mechanischen Werkstatt für Metall- und Holzbearbeitung auch Labore für Physik, Elektro- und Steuerungstechnik sowie ein Raum für Robotik zur Verfügung.

In der außerschulischen Bildungseinrichtung können Jungen und Mädchen im Alter von acht bis 18 Jahren in kostenlosen Kursen bei selbst durchgeführten Versuchen und spannenden Experimenten technische Phänomene erleben und Alltagstechnik begreifen – zum Beispiel beim Bau von Kerzendampfern oder dem Geschicklichkeitsspiel „Heißer Draht“ auf Basis eines einfachen Stromkreises. Dabei werden auch praktische Fertigkeiten wie Löten vermittelt. Denn in der Wissenswerkstatt steht das „Selbermachen“ im Vordergrund und jeder Teilnehmer darf sein Werk am Ende des Kurses mit nach Hause nehmen. „Wir wollen jungen Menschen, besonders auch Mädchen, die Scheu vor Technik und Wissenschaft nehmen. Sie sollen erfahren, welchen Spaß Tüfteln und Forschen machen kann“, erklärt Jörg Sick. Die Idee: Wenn Kinder und Jugendliche zu einem frühen Zeitpunkt ein Interesse für Mathematik, Naturwissenschaften, Technik (MINT) und Umwelt entwickeln und sie ihre Talente erkennen, kann man ihnen langfristige berufliche und persönliche Perspektiven im MINT-Bereich aufzeigen. Denn wie viele andere Unternehmen auch, ist Hager auf technische Fachkräfte und Ingenieure angewiesen – vor allem im Hinblick auf den demographischen Wandel. „Und weil die Tüftler von heute die Ingenieure von morgen sein können, engagieren wir uns in der Wissenswerkstatt“, erklärt Jörg Sick.