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Hager Group Neujahrskarte 2017

Der „Peter-und-Luise-Hager-Preis“ wurde 2016 zum fünften Mal an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken/Deutschland ausgelobt. Mit diesem Wettbewerb werden studentische Arbeiten und Positionen ausgezeichnet, die qualitativ hochwertig die sinnliche Erfahrbarkeit und Vermittlung von technischen, sozialen sowie kulturellen Prozessen thematisieren.
Das ausgeschriebene Thema „Netz“ durfte künstlerisch frei von den Studierenden umgesetzt werden.


Martin Fell ist Träger des Peter-und-Luise-Hager-Preises 2016 und hat unser Forschungs- und Anwendungszentrum in Blieskastel stimmungsvoll illuminiert. Er studiert seit 2010 Media Art an der HBK Saar in Saarbrücken/Deutschland. Seine Arbeit „Phōs“ basiert auf einer selbstgebauten Lichtzeichenmaschine.

Phōs (alt-griechisch) Genitiv: φωτός photós, „Licht“ Wortstamm von Fotografie („zeichnen mit Licht“)


Martin Fell: „Licht selbst ist unsichtbar. Gäbe es kein Licht, bliebe die Welt um uns herum auch unsichtbar. Erst durch die Verbindung von Licht und Materie entstehen Bilder und geben uns Aufschluss über das, was vorhanden ist.

Mit einer selbstgebauten Lichtzeichenmaschine beschreibe ich Oberflächen sowie Orte und verändere dadurch ihre Wahrnehmung. Ich sehe Licht als ein ein künstlerisches Medium, als ein Bindeglied zwischen dem, was wahrnehmbar ist und dem, was sein könnte. In meiner Arbeit befasse ich mich genau mit dieser Schnittstelle und suche nach Verbindungen von imaginärem Lichtbild und Vorgefundenem. 

 

Als Mittel hierfür dient mir lediglich ein einzelner Laserstrahl. Dieser konzentrierte Lichtpunkt wird zu einem Stift. Das Gebäude wird zum Papier. Dabei bestimmen Oberflächenbeschaffenheiten und Materialität die bestimmen Brechung und Reflexion des Lichtpunktes. Geschwindigkeit und Umgebungslicht verändern seine Intensität. Während des Zeichnens ist kein nachvollziehbares Bild zu erkennen. Lediglich ein unscheinbarer Lichtpunkt bahnt sich einen Weg für mehrere Minuten. Um diese Bewegungen zu einem Bild zusammenzusetzen und nachvollziehen zu können, dokumentiere ich den gesamten Zeitraum per Langzeitfotografie.

Im Nachbild stauchen sich die einzelnen Zustände des Punktes zeitlich zusammen, werden zu Linien und vernetzen sich zu einer Zeichnung. Auf dieser Ebene sind das Licht, die vergangene Zeit und das Gebäude untrennbar miteinander vereint.“


Das Forschungs- und Anwendungszentrum der Hager Group am Unternehmenssitz Blieskastel ist als eine Art grünes Kraftwerk ausgelegt, das seinen Energieverbrauch kontinuierlich analysiert und intelligent optimiert. Selbstlernend und vorausschauend entwickelt das Gebäude so Strategien, wie sich Erzeugung und Speicherung eigener Energie effizienter gestalten lassen. Für diesen Ansatz wurde das Projekt bereits 2015 von der bundesweiten Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ prämiert. 

Weitere Informationen finden sie hier.