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12. November 2018

Die Zeichen stehen auf Strom

Elektromobilität nimmt weltweit an Fahrt auf. Nach holprigem Start nimmt das elektromobile Fahren mittlerweile spürbar an Fahrt auf – und die Hager Group ist mitten dabei.

Im 2. Quartal dieses Jahres wurden weltweit erstmals mehr als 400.000 Elektrofahrzeuge verkauft. Der VW-Konzern – einer der weltgrößten Automobilkonzerne – geht mittlerweile davon aus, dass der Anteil der Elektrofahrzeuge 2025 bei rund zehn Prozent liegen werde. „Dieser historische Rekord zeigt uns, dass wir mit unseren Entwicklungen rund um Elektromobilität, Speichermodulen und Haus-Energiemanagementsystemen auf dem richtigen Weg sind“, sagt Ulrich Reiner, E-Mobility-Experte in der Corporate Strategy-Abteilung der Hager Group.   

In diesem Zukunftsmarkt ist die Hager Group gleich mit mehreren Entwicklungsprojekten und Angeboten aktiv. Mit ihrem Energiespeicherhersteller E3/DC bietet sie Kunden heute hocheffiziente Speichersysteme, mit denen sich eigenerzeugter Strom - beispielsweise aus Photovoltaikanlagen – je nach Angebot und Nachfrage speichern und so ein ökonomisch optimaler Energiemix zusammenstellen lässt. Flow, das Hausenergiemanagementsystem der Hager Group, sorgt dafür, dass die Energie im Haus intelligent gesteuert und Überlasten beim Laden von E-Fahrzeugen vermieden werden. Und gemeinsam mit der AUDI AG arbeitet die Hager Group aktuell an einem Automobil-Haus-Netzwerk, das Elektroauto, Ladetechnologie und Haus-Energie-Management kongenial vernetzt. Mit anderen Worten: Die Hager Group ist in allen Aspekten intelligenter Hausenergie- und Ladesysteme engagiert.

Ein Elektromobil als privates E-Werk

„Ein weiteres, für uns sehr interessantes Zukunftsthema ist das so genannte bidirektionale Laden“, erklärt Reiner. „Dabei wird die Fahrzeugbatterie ins intelligente Haus-Energiesystem integriert.“ Abhängig vom aktuellen Energieangebot und –bedarf kann die Fahrzeugbatterie Strom aufnehmen oder auch das Haus mit Strom versorgen. Das Potential liegt auf der Hand: Der Energieinhalt einer E-Mobil-Batterie entspricht etwa dem wöchentlichen Strombedarf eines Durchschnittshaushalts.

E-Mobilität klar klimafreundlich

Apropos nachhaltig: Auch wenn manche Studien das Gegenteil behaupten, sind Elektroautos definitiv klimafreundlicher als Wagen mit Verbrennungsmotoren. Das geht aus einer Untersuchung des unabhängigen International Council on Clean Transportation (ICCT) hervor, das elf Forschungsarbeiten zu dem Thema analysiert hat. Demnach sparen strombetriebene Fahrzeuge über einen Lebenszyklus von 150.000 Kilometern zwischen 28 und 72 Prozent des Treibhausgases CO2 ein. Spätestens nach drei Jahren hat das Elektroauto demnach den Diesel oder Benziner in seiner Klimabilanz überholt. Und dieser Vorsprung, so das ICCT, werde sich noch vergrößern, wenn Batterieproduktion und Stromquellen künftig immer grüner würden.

Das Gebot der Stunde: Ladestationen ausbauen

In Deutschland erwägt die Bundesregierung daher, den Ausbau privater Ladestationen zu fördern. So sollen Mieter künftig vom Vermieter die Erlaubnis zum Einrichten von Lademöglichkeiten verlangen können. Auch für Wohnungseigentümer soll es einfacher werden, Ladestationen zu errichten. Doch selbst wenn das Thema Elektromobilität aktuell  spürbar an Fahrt aufnimmt, muss niemand um die Stabilität der Stromversorgung fürchten. Nach Berechnungen der Unternehmensberatung McKinsey dürfte der Strombedarf durch Elektroautos bis 2030 gerade mal um 1 Prozent steigen. Auf lokaler Netzebene können Netzüberlastungen durch zu hohe Gleichzeitigkeit beim Laden von Elektrofahrzeugen mittels intelligenter Ladesysteme, wie sie Hager entwickelt, vermieden werden. „Trotz aller Anlaufschwierigkeiten erwarten wir eine wachsende Nachfrage nach E-Mobilität“,  fasst E-Mobility-Experte Reiner zusammen, „die Zeichen stehen klar auf Strom.“

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