*
*
*
*
*Pflichtfelder

 Hinzugefügt zu Ihren Favoriten

 Thank you for your feedback!

E-Mobilität entlastet Klima und Budget

Blieskastel, 6. März 2018

Nachhaltig umweltfreundlich: E-Mobilität entlastet Klima und Budget

Während E-Mobilität weltweit an Popularität gewinnt, wird immer wieder kontrovers diskutiert, wie klimafreundlich Elektroantriebe eigentlich wirklich sind. Denn die Produktion der Lithiumbatterien ist ohne Zweifel sehr energieaufwändig. Jetzt sorgt eine Metastudie des renommierten International Council on Clean Transportation (ICCT) für Klarheit: Elektroautos sind deutlich klimafreundlicher als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Nach Erkenntnissen des Forschungsinstituts sparen strombetriebene Fahrzeuge über einen Lebenszyklus von 150.000 Kilometern zwischen 28 und 72 Prozent des Treibhausgases Kohlendioxid ein. Laut ICCT-Studie, aus der der „Spiegel“ zitiert, überholt ein Elektroauto damit nach spätestens drei Jahren einen Diesel oder Benziner in seiner Klimabilanz. „Dieser Vorsprung wird sich noch weiter vergrößern, wenn die Batterieproduktion und die Stromquellen grüner werden“, so Peter Mock vom ICCT.

Aktuell ist die Bandbreite noch so groß, weil die Klimabilanz eines E-Fahrzeugs wesentlich davon abhängt, wo seine Batterien produziert und wo sie aufgeladen werden. In Deutschland mit einem höheren Anteil an fossilen Energiequellen fällt die Bilanz momentan noch schlechter aus als beispielsweise in Norwegen und Frankreich. Mit steigendem Anteil von Erneuerbaren Energien an der Stromproduktion wird diese Bilanz aber kontinuierlich grüner werden. 

Dabei befeuern sich E-Mobilität und Erneuerbare Energien-Produktion gegenseitig, wie Ulrich Reiner,  E-Mobility-Experte bei der Corporate Strategy der Hager Group, erklärt. „Eine Fahrzeugbatterie kann etwa so viel Energie speichern, wie ein Durchschnittshaushalt in einer Woche benötigt. Mit E-Fahrzeugen werden daher plötzlich gewaltige dezentrale Speicherkapazitäten verfügbar.“ Auf diese Weise lassen sich mit einer zunehmenden Verbreitung von E-Fahrzeugen die natürlichen Schwankungen der Erneuerbaren Energien-Produktion zusehends ausgleichen. Denn immer mehr Immobilienbesitzer werden künftig eine Batterie in der Garage oder vor der Haustür stehen haben, in der sich beispielsweise die selbsterzeugte Energie aus der hauseigenen Photovoltaik-Anlage speichern lässt. Dazu braucht es allerdings eine robuste Anbindung an ein intelligentes Haus-Energiesystem. Stationäre Hausspeicher wie das E3DC-Speichersystem der Hager Group optimieren die Nutzung erneuerbarer Energien noch einmal weiter.

„Home Energy Management Systeme, wie wir von der Hager Group sie entwickeln, handeln mit dem E-Fahrzeug eine optimale Ladeplangeschwindigkeit aus“, erklärt Ulrich Reiner. Die so genannten HEMS schützen das Hausstromnetz vor einer Überlastung und ermöglichen es Verbrauchern, ihren ökologischen Fußabdruck wie auch ihre Energiekosten zu optimieren.

So gesehen, ist die wachsende Popularität von E-Mobilität nicht nur fürs Klima, sondern auch für Verbraucher eine ausgezeichnete Nachricht. Und die Hager Group ist bei dieser Entwicklung mit voller Energie dabei.