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Energieeffiziente Herstellung

Energieeffiziente Herstellung

Genauso energieeffizient wie Produkte und Lösungen der Hager Group gestalten wir auch unsere unternehmensinternen Prozesse, Immobilien und Logistik. So haben wir den Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck) der acht größeren Standorte ermittelt und wissen daher genau, wie viel Energie diese Werke verbrauchen und welche CO2-Emissionen sie produzieren. Dadurch können wir Energie-Einsparpotentiale ermitteln und nutzen.

Am Standort Heltersberg haben wir 2013/2014 zwei Blockheizkraftwerke in Betrieb genommen, die auf höchst energieeffiziente Weise Strom und gleichzeitig Wärme fürs Werk produzieren. Im Sommer 2015 kam außerdem noch eine Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 240 kWh , wenig später eine Mikrogasturbine hinzu, die gut 500.000 kWh Strom umweltfreundlich erzeugt. Auf diese Weise konnten wir die Energie- und Klimabilanz des Werks deutlich optimieren. Bereits zwischen 2010 und 2014 wurde mit diesen und anderen Maßnahmen die Energieeffizienz des Werks, also das Verhältnis von Energie pro Produktionseinheit, die wir nicht selbst produzieren, sondern am Markt kaufen, um 15.5 % gesteigert.

Nicht nur in der Produktion, auch bei Büro- und anderen Immobilien lässt sich die Ökobilanz spürbar verbessern. Auf dem Dach unseres 2015 eröffneten Hager Forums im elsässischen Obernai haben wir 440 Photovoltaik-Panels mit einer Gesamtfläche von 714 qm und einer Maximalleistung von 145 kW installiert. Damit deckt das Gebäude bei Tageslicht 60 Prozent seiner benötigten Energie selbst. Bei schlechtem Wetter wiederum nutzt es seine 4.200 Quadratmeter große Dachfläche, um Brauchwasser zu sammeln. Das eingesammelte Regenwasser wird in einer unterirdischen Zisterne gespeichert und für die Toilettenspülung und Gartenbewässerung im und um das Hager Forum eingesetzt. Damit spart das Forum rund 2.000 Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr.

All das ist für uns jedoch nur der Anfang. Unser Ziel lautet, als Hager Group kontinuierlich energieeffizienter und klimaschonender zu wirtschaften.

Beispielbau Blieskastel
Wie Gebäude Energie intelligent nutzen können, zeigen wir seit 2014 mit dem neuen Forschungs- und Anwendungszentrum am Standort Blieskastel. Das 3.000 Quadratmeter-Gebäude ist eine Art grünes Kraftwerk, das sich rund ums Jahr zu mindestens zwei Dritteln mit selbst produzierter Energie versorgt. Auf seinem Dach erzeugen Solarpanels Elektrizität aus Sonnenenergie, im Keller wandelt ein hocheffizientes Blockheizkraftwerk Gas in Wärme und Strom um. Je nach Bedarf wird die erzeugte Energie von einem 100 kWh-Puffer gespeichert oder direkt genutzt. Herz und Hirn des Gebäudes aber ist ein neuartiges Energiemanagementsystem, das auf der einen Seite mit der Photovoltaikanlage, Blockheizkraftwerk sowie öffentlichem Stromnetz gleich drei Energiequellen koordiniert, auf der anderen Seite Wetterprognosen sowie Energiebedarf des Gebäudes erfasst. Selbstlernend und vorausschauend entwickelt das Gebäude auf diese Weise Strategien, um Energie intelligenter zu speichern und effizienter zu nutzen. Mit 218 kWh/m2 pro Jahr liegt der Energieverbrauch des Gebäudes um 8,5 % unter den ohnehin strengen deutschen Vorgaben. Sein CO2-Ausstoß beträgt lediglich 52 kg/m2 und Jahr. Kein Wunder, dass es vom Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“als einer von 100 „Ausgezeichneten Orten 2015“ prämiert wurde!

Förderung energieeffizienter Projekte durch EFRE und Rheinland Pfalz
Auf der Suche nach möglichen Förderwegen bei energieeffizienzsteigernden Projekten ist Tehalit, eine Gesellschaft der Hager Group mit Sitz in Tehalit, auf den Fördertopf des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Rheinland Pfalz gestoßen.

Innerhalb dieses Fördertopfs werden energieeffiziente Projekte mit bis zu 20% der Projektsumme finanziell unterstützt; allerdings maximal 200.000 €.

Bei Tehalit laufen aktuell im Rahmen der Digitalisierung und Standardisierung sowie im Energiemanagement zwei große finanziell starke Innovationsthemen als Investment.

1. Neue Extruder-Generationen, welche Digital vernetzt sind und gleichzeitig über 25% energieeffizienter als die entsprechenden Vorgänger. Ebenso wurde die Typenanzahl von derzeit 5 auf 2 reduziert.

2. Die Hallenbeleuchtung von Werkzeugbau und Aluabteilung sowie Metallfertigung wird durch den Umbau auf LED-Einsätze um mehr als 60% energieeffizienter.

Beide Projekte wurden von Michael Schwarz, zuständig für Energiemanagement bei Tehalit, eingereicht und werden gefördert. Klicken Sie hier um zu der Newsmeldung inklusive Poster zu gelangen.