*
*
*
*
*Pflichtfelder

 Hinzugefügt zu Ihren Favoriten

 Thank you for your feedback!

Hager Group kooperiert mit deutschen und französischen Patentämtern

Blieskastel, 20. Februar 2018

Hager Group kooperiert mit deutschen und französischen Patentämtern

Anfang des Jahres hat die Hager Group Vertreter der deutschen und französischen Patentämter zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen. Mitarbeiter des Patentinformationszentrums Straßburg (INPI) und des bei saaris angesiedelten Patent- und Markenzentrums Saar (PMZ) sowie die Spezialisten der Patentabteilungen der Hager Group Standorte Obernai und Blieskastel trafen sich in Blieskastel, Saarland.

Ziel des Treffens war es, Kooperationsmöglichkeiten zu finden, die Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze bei ihren Patentanmeldungen und deren Überwachung zusätzlich unterstützen. Die Hager Group hat derzeit 3.000 in Kraft befindliche Patente; allein 2017 wurden 90 Patente veröffentlicht. Entsprechend groß sind das Interesse an dem Thema sowie die Freude über konkrete Ideen für zukünftige Kooperationen.

So ist nach dem Erfahrungsaustausch bereits für 2018 eine gemeinsame Vorstellung der beiden Patentinstitutionen in Saarbrücken angedacht. Innovative Unternehmen, die mit dem Nachbarland Frankreich eng kooperieren, können dort wichtige Informationen zu den Themen Schutzrechtsanmeldung und -überwachung in beiden Ländern erhalten sowie auch Antworten auf für ihren Betrieb relevante Fragen. Bereits 2016 gab es eine solche Veranstaltung. 

saaris sprach mit Pierre Albe, Leiter der Patentabteilung Hager Group, über die Wichtigkeit von Kooperationen und Patenten:

Herr Albe, welche Rolle spielen Patente in der Hager Group?
Patente sind gewerbliche Schutzrechte, mit denen wir die technischen Erfindungen unserer Produkte im jeweiligen Verkaufsland schützen und uns somit gegen Fälschungen wehren können. Dank dieser Titel können wir uns gegen Fälschungen unserer Produkte wehren und diese anfechten. Patente und Patentanmeldungen sind eng mit unserer Innovationsaktivität verbunden und ermöglichen es uns, unsere Marktanteile in den betreffenden Ländern zu erhalten. Darüber hinaus helfen sie uns Partnerschaften mit den Wirtschaftsakteuren in unserem Industrie-Sektor zu schließen.

Können Sie uns eines Ihrer zahlreichen Patente, die bereits auf dem Markt sind, näher erklären?
Wir haben auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas eine neue Lösung präsentiert mit dem Namen ‚hello‘. Dieses Plug-in Gerät, das im Verteilerschrank eingebaut wird, informiert den Endkunden mithilfe einer App über etwaige elektrische Störfälle zu Hause, also zum Beispiel wenn die Sicherung vom Kühlschrank herausspringt. Das Produkt wird im Frühjahr 2018 auf den französischen Markt gebracht. Die Zusammenarbeit der Innovations-, Entwicklungs-, sowie Patentabteilung hat es ermöglicht, Anmeldungen für zwei verschiedene Patente zum Schutz der Innovationen, die in diesem Produkt stecken, auf den Weg zu bringen. Dabei geht es um die Technik, die den Störfall erkennt und die Art und Weise, wie die Information über die App an den Endkunden kommuniziert wird.

Was nehmen Sie mit aus dem Austausch mit saaris und INPI?
Wir haben durch das Treffen mit saaris und INPI einen besseren Einblick erhalten in die Aufgabenbereiche und das Netzwerk dieser beiden Institutionen. Dadurch können wir unser Patentportfolio in Zukunft noch besser verwalten und einen besseren Zugang zu Informationen erhalten bezüglich neuer Technologien und Akteure, die auf den Markt kommen.