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Sponsoring und Start Up-Preis vom Innovationsführer der Elektrotechnikbranche

Blieskastel, 5. März 2013

Sponsoring und Start Up-Preis vom Innovationsführer der Elektrotechnikbranche

Pressegespräch am 5. März 2013

Mit der Hager Group präsentiert sich eines der innovativsten Unternehmen der Branche als Partner von CODE_n. Bei wegweisenden Lösungen für Elektromobilität, Energieeffizienz und Einsatz Erneuerbarer Energien ist die saarländische Familienfirma heute ganz vorne mit dabei.

Wenn auf dem CODE_n-Event junge Wettbewerbsteilnehmer mit Entwicklern der Hager Group zusammenkommen, treffen auf den ersten Blick zwei ganz unterschiedliche Unternehmenskulturen aufeinander: Hier junge Start Up-Gründer, die ganz am Anfang ihrer Karriere stehen – dort eine seit 58 Jahren erfolgreiche Unternehmensgruppe mit einem Umsatz von mehr als 1.6 Milliarden Euro. Dennoch könnte der Geist beider Seiten nicht ähnlicher sein: Beide arbeiten mit Hochdruck an neuartigen Produkten und Lösungen, mit denen sie die vieldiskutierte Energiewende Tag für Tag voranbringen. Und genau wie die Start Up-Entrepreneure zu diesem Themen ganz neue Ansätze in Hannover präsentieren werden, hat die Hager Group das Jahr 2013 zu ihrem „Jahr der Innovation“ ausgerufen. Mit ihrer Erfahrung und Marktkenntnis sowie engen Verbindungen zu Großhändlern, Installateuren und Endkunden in 80 Ländern der Erde ist sie gleichzeitig für Jungunternehmer im Bereich Energietechnik ein denkbar versierter Sparringpartner.

Große Tradition elektrotechnischer Innovation
Bei Lichte betrachtet, ist die Geschichte der Hager Group nichts Anderes als eine Serie fortgesetzter elektrotechnischer Innovationen. Ganz am Anfang dieser Geschichte stand eine neuartige Zählertafel, mit der sich die beiden Unternehmensgründer Hermann und Oswald Hager 1959 schlagartig Anerkennung verschafften. Denn die Hagerschen Zählertafeln waren aus Kunststoff statt Stahl gefertigt, ließen sich serienmäßig produzieren und erleichterten dem Fachhandwerker spürbar die Installation. Zwei Jahre später legten die Gebrüder Hager mit einem neuartigen Einbauschrank für Zählerplätze nach, der die bis dato üblichen hölzernen handgefertigten Zählerschränke ablöste und binnen weniger Jahre zum Branchenstandard avancierte. Auf diese Weise wandelten die Newcomer ihren Nachteil als Marktneulinge in einen veritablen Wettbewerbsvorsprung. „Unser Vorteil war, dass wir anders waren und dachten als die alteingesessenen Hersteller“, erklärt Dr. Oswald Hager rückblickend den Erfolg. Als Neulinge konnten die Hagers den Markt zwangsläufig mit ganz anderen Augen betrachten und Lösungen ersinnen, auf die etablierte Produzenten nie gekommen wären. Der Name Hager reifte so schnell zum Synonym für frischere, einfachere und überzeugendere Lösungen bei der Elektroinstallation.

Smarte Lösungen für die Welt von morgen
Bis heute sind Innovationen ein ganz wesentlicher Treiber für den Erfolg des mittlerweile von zwei auf 11.300 Mitarbeiter gewachsenen Unternehmens. Abzulesen ist seine Innovationsstärke an mehr als 1.300 Patenten sowie mehr als fünf Umsatzprozenten, die das Unternehmen alljährlich in Forschungs- und Entwicklungsprojekte investiert. Rund 720 Experten in über den gesamten Globus vernetzten Entwicklungsteams forschen an innovativen Produkten und Lösungen für elektrotechnische Gebäudeinstallation. Dazu zählen Lösungen für intelligente Gebäudetechnik und Ambient Assisted Living-Technologien, Elektromobilität, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Zu den letztgenannten drei Themen entwickelt das Unternehmen aktuell gerade ein Leuchtturmprojekt, das branchenweit für Aufsehen sorgen dürfte.


Das Forschungs- und Anwendungszentrum Blieskastel als Leuchtturmprojekt intelligenter Gebäudeeffizienz
Standort des Projekts ist der Gruppensitz im saarländischen Blieskastel, wo die Hager Group gerade ein neues Verwaltungs- und Entwicklungsgebäude errichten lässt. Der 3.000 Quadratmeter-Bau ist jedoch weitaus mehr als ein konventioneller Zweckbau. Mit seinem Netzanschluss im Sommer 2013 wird sich das Forschungs- und Anwendungszentrum auf einen Schlag in eine Art hocheffizientes Kraftwerk verwandeln. Auf dem Dach werden 470 Solarpanels jeden Sonnenstrahl in Elektrizität umwandeln, eine 30 kW-Windkraftanlage wird Windenergie beisteuern und ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk gleichzeitig Wärme und Strom für das Haus erzeugen. Der größte Teil dieser Energie wird, sofern sie nicht unmittelbar verbraucht wird, in bidirektional arbeitenden Lithium-Ionen-Batterien gespeichert und erst bei Bedarf abgerufen.

Herz und Hirn des Forschungs- und Anwendungszentrums ist ein ausgeklügeltes Energiemanagementsystem, das auf der einen Seite mit Solar- und Windkraftwerk, Blockheizkraftwerk sowie öffentlichem Stromnetz gleich vier Energiequellen koordinieren und kontrollieren wird. Gleichzeitig wird die eigens entwickelte Managementsoftware aber auch eine Vielzahl externer Daten wie beispielsweise aktuelle Stromtarife sowie Wetterprognosen (und damit die zu erwartende Wind- bzw. Solarstromernte) in seine Modelle integrieren. Und schließlich wird sie all diese Daten mit dem momentanen sowie zu erwartendem Energiebedarf abgleichen. Rund 5.000 im gesamten Gebäude verteilte Datenpunkte werden in Echtzeit den Energieverbrauch jedes einzelnen Verbrauchers registrieren, analysieren und in seine virtuellen Modelle integrieren. Unterm Strich soll die Immobilie auf diese Weise rund 70 Prozent ihrer für Heizung, Klima und elektrische Versorgung benötigten Energie aus eigener Kraft decken.

„Damit wäre der Bau, was seine Größe, sein Energiekonzept und den Grad der Selbstversorgung deckt, in Deutschland einmalig“, sagt Andreas Frevel, verantwortlicher Solution Support Manager bei der Hager Group. Mindestens genauso rekordverdächtig sind die betriebswirtschaftlichen Daten des Selbstversorger-Projekts: Sämtliche Investitionen in Erneuerbare Energie-Erzeugung und –Speicherung dürften sich nach Berechnungen der Anlagentechniker in weniger als sechs Jahren amortisieren. Bis dahin sollen Software und Gebäudeeffizienz längst so weit entwickelt sein, dass sich die Immobilie komplett selbst mit versorgen und vom Netz genommen werden kann. Das Forschungs- und Anwendungszentrum Blieskastel wäre damit der anschaulichste Beweis, dass Energieeffizienz heute nur noch in zweiter Linie eine Frage der Technik, in erster Linie aber eine von Intelligenz und Ideen ist.

Hager Group Recognition für die vielversprechendste E_nnovation
Um diese zu fördern, lobt die Hager Group unter den CODE_Finalisten einen Preis für die vielversprechendste Innovation im Energiesektor aus. Das Gewinnerteams des Recognition for E_nnovation @ Hager Group wird gemeinsam mit Innovationsteams der Hager Group seine Geschäftsidee weiter entwickeln und Feedback von erfahrenen R&D-Experten erhalten. Für das siegreiche Start Up eröffnen sich damit vielfältige Chancen der Kooperation und des Marktzugangs. Für die Hager Group ist die Ideenförderung Teil ihres Leitmotivs, mit dem sie bei dem CODE_n-Event antritt: „E_nergising E_nnovative & sustainable solutions – Co_nnecting markets & partners worldwide“.

Wenn Sie mehr Informationen wünschen oder sich für das Forschungs- und Anwendungszentrum Blieskastel interessieren, wenden Sie sich bitte an Claire Freudenberger, Hager Group Corporate Communications, claire.freudenberger@hager.com, +33 3 69 55 61 88.


Über die Hager Group
Die Hager Group ist ein führender Anbieter von Lösungen und Dienstleistungen für elektrotechnische Installationen in Wohn-, Industrie- und Gewerbeimmobilien. Das Leistungsspektrum reicht von der Energieverteilung über die Leitungsführung und Sicherheitstechnik bis zur intelligenten Gebäudesteuerung.

Als unabhängiges, inhabergeführtes Familienunternehmen mit Sitz in Blieskastel, Deutschland, gehört die Hager Group zu den Innovationsführern der Branche. 11.400 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von rund 1,6 Milliarden Euro (2012). Komponenten und Lösungen werden an 22 Standorten rund um den Globus produziert, Kunden in über 80 Ländern der Erde setzen auf sie.