*
*
*
*
* Pflichtfelder

 Hinzugefügt zu Ihren Favoriten

 Thank you for your feedback!

31. Juli 2018

Wie die Hager Group weltweit Brücken baut

Am Anfang stand ein faustdickes Dilemma. Oswald und Hermann Hager hatten 1955 gerade zusammen mit ihrem Vater ihre kleine elektrotechnische Fabrik gegründet, die neuartige Zählertafeln und Verteilerschränke produzierte. Standort der jungen Hager oHG war Ensheim im Saarland, einer Region, die nach Ende des 2. Weltkriegs zunächst wirtschaftlich zu Frankreich gehörte, 1957 aber der Bundesrepublik angegliedert wurde. Für den Handel mit französischen Kunden galten damit all die Grenzkontrollen, Zollbestimmungen und bürokratischen Hürden, die das grenzüberschreitende Wirtschaften in jenen Tagen enorm verkomplizierten.

Unsere Unternehmensgründer standen also vor der Wahl, entweder den französischen Markt ziehen zu lassen oder auf die andere Seite der Grenze zu wechseln. Sie entschieden sich für den dritten und besten Weg: In Deutschland und Frankreich erfolgreich sein zu wollen. Während Oswald sich im saarländischen Ensheim um das Stammwerk und den Vertrieb kümmerte, baute Hermann Hager, der Techniker der beiden, im elsässischen Obernai das zweite Standbein unseres Unternehmens auf.

Es war eine der besten Entscheidungen unserer bisherigen Firmengeschichte. Denn aus den Hagers wurden auf diese Weise Grenzgänger, die sich zu beiden Seiten der Grenze und später in ganz Europa wie Fische im Wasser bewegten.

Diese Fähigkeit – sich anpassen und den Anderen verstehen zu können, ohne seine Identität zu leugnen – ist heute entscheidender denn je. Ohne sie hätten wir nie zu unserer heutigen Größe und Reichweite gefunden. Und weil das so ist, unterstützen wir heute wo es möglich ist die Mobilität der Mitarbeiter unabhängig von Hierarchien, Dauer der Unternehmenszugehörigkeit, Arbeitsbereich oder Herkunft. Dazu zählen mehrmonatige Entsendungen genauso wie dauerhafte Standortwechsel. Wir begleiten Mitarbeiter bei Wohnungssuche und Umzug, dem Spracherwerb, Schulsuche für die Kinder, interkulturellen Weiterbildungen und nahezu allem, was ihre Integration in der neuen Heimat erleichtert und den Auslandsaufenthalt zu einem Erfolg macht.

Seit 2015 hat sich die Zahl der Entsendungen von Mitarbeitern nahezu verdoppelt, im Vergleich zu 2013 sogar mehr als verfünffacht. Und in Zukunft dürften es noch mehr werden. „Ziel unserer Mobility Policy ist es unter Anderem, die Karrieren unserer Mitarbeiter im Ausland zu fördern und Brücken zwischen den verschiedenen Einheiten der Hager Group zu bilden“, so Anne Girault, die die Mobilitätsprojekte der Mitarbeiter bei der Hager Group betreut. „Auf diese Weise teilen wir Know-how, Wissen und gemeinsame Prozesse innerhalb des Unternehmens.“

Die komplette Grenzgänger-Story finden Sie im Hager Group Annual Report 2017/18.

 

Bleiben Sie auf dem Laufenden! Melden Sie sich zu unserem Newsletter an, um immer die neuesten Informationen zu erhalten!