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Das kooperative und duale Studium

Allgemeines:

Unternehmen und Hochschule arbeiten im Rahmen einer partnerschaftlichen Kooperation zusammen. Die Bereiche Praxis (Unternehmen) und Theorie (Hochschule) sind in diesem Bildungsgang gleichrangig und gleichwertig. Gemäß dem dualen System wechseln in jedem Semester ca. 1,5 bis 3-monatige Studienphasen mit Praxisphasen von gleicher Dauer. Im Rahmen des kooperativen Studiums absolvieren die Studenten die mehrwöchigen Praxisphasen in der vorlesungsfreien Zeit.
Die Studiendauer beträgt beim dualen Studium 3 Jahre, beim kooperativen Studium 3,5 Jahre. Nach dem Studium verfügen die Absolventen über die notwendigen theoretischen Kenntnisse ihres Fachbereichs, über grundlegende und vertiefte berufspraktische Erfahrungen sowie über wichtige Schlüssel-qualifikationen, die in keinem anderen Studiengang in dieser spezifischen Form erworben werden können.

Vorteile des kooperativen und dualen Studiums:

Durch das Konzept mit wechselnden Theorie- und Praxisphasen zeichnet sich das kooperative und duale Studium durch besondere Praxisnähe aus. Für die Studierenden ist die Praxis keine „unbekannte Größe“, da sie von Anfang an integraler Bestandteil des Studiums ist. Die eigenverantwortliche Übernahme von Projekten im Unternehmen fördert bereits während der Ausbildung das Verständnis für berufliche Erfordernisse. Neben fachlichen Kenntnissen erwer-ben die Studierenden wichtige Schlüsselqualifikationen wie z. B. Handlungs- und Sozialkompetenz, Teamfähigkeit. Lehrveranstaltungen im „seminaris-tischen“ Stil von max. 30 Teilnehmern erlauben eine intensive persönliche Betreuung der Studierenden und fördern den Studienerfolg. Die Studierenden erhalten von ihren Unternehmen während der gesamten Dauer des Studiums eine monatliche Ausbildungsvergütung. Sie können sich so voll auf Ihr Studium konzentrieren und sind in der Regel nicht auf Nebenjobs angewiesen.

Kooperative und duale Studiengänge

Bachelor of Arts (m/w) - Wirtschaftsinformatik

Aufgabengebiet:

Wirtschaftsinformatiker planen und entwickeln betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme gemäß Analyse der internen Organisationsstrukturen.

Typische Tätigkeiten:

An der Schnittstelle von Betriebswirtschaft und Informationstechnologie untersuchen Wirtschaftsinformatiker Strukturen und Arbeitsabläufe eines Unternehmens. Die vorhandenen IT-Systeme analysieren sie im Hinblick auf Effektivität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Sie prüfen, ob diese den neuen Anforderungen entsprechend verändert werden können. Ist dies nicht möglich, passen sie eine Standardsoftware an die aktuellen Erfordernisse an oder entwerfen neue Programme. Bevor eine Softwarelösung der Firmenleitung bzw. dem Kunden präsentiert werden kann, führen Wirtschaftsinformatiker intensive Planungs- und Beratungsgespräche mit ihrem Auftraggeber und Informatikfachleuten. Neue bzw. angepasste Programme testen sie zusammen mit den künftigen Nutzern anhand von typischen Aufgaben, die in der Praxis anfallen. Nach der Entscheidung für ein System koordinieren sie die Programmierung, Integration, Betreuung und Wartung der neuen Software. Darüber hinaus konstruieren Wirtschaftsinformatiker Datenbanken oder erstellen webbasierte Informations- und Wissensmanagement-Systeme. Sie optimieren interne Informations- und Kommunikationsprozesse und lösen Aufgaben in der Datenverwaltung bzw. -archivierung.

Voraussetzungen:

Fachgebundenes Fachabitur (FOS Informatik/Wirtschaft) oder Allgemeine Hochschulreife mit mindestens guten Noten in den Fächern Mathematik, Englisch sowie ausgeprägten Informatikkenntnissen.

Ausbildungsdauer: 6-7 Semester

 

Bachelor of Engineering (m/w) - Maschinenbau

Aufgabengebiet:

Der Maschinenbau befasst sich mit dem Entwurf und der Herstellung von Maschinen und Anlagen aller Art. Sowohl einzelne simple Elemente als auch Anlagen von größter Komplexität wie Fertigungsstraßen und ganze Fabriken werden von den Ingenieuren entwickelt, gebaut und betrieben. Der Maschinenbau kombiniert Grundlagenforschung, Entwicklung und Anwendung neuester Produktionsverfahren.

Typische Tätigkeiten:

Innerhalb des Bereichs Produktionstechnik werden Fertigungsingenieure in der Produktionstechnologie (Fertigungsmethoden) und -steuerung (Verfahrensentwicklung) eingesetzt. Weitere Einsatzgebiete sind die Instandhaltung, die Arbeitsvorbereitung, die Fabrik- und Produktionsplanung.Typische Positionen sind: Werkstattleiter/in, Fertigungstechnologe/in, Instandhaltungs- und Arbeitsvorbereitungsingenieur/in.

Innerhalb des Bereichs Konstruktion und Entwicklung können Absolventen mit diesem Studienschwerpunkt im Rahmen ihrer ersten beruflichen Tätigkeit in allen konstruktiven Bereichen und in den Versuchsabteilungen eines Betriebes eingesetzt werden. Der Einsatz erfolgt z. B. in der Konstruktionsabteilung, in der Versuchsabteilung, in der Entwicklung, der Projektierung, dem Vertrieb oder in der Betriebsmittelkonstruktion.

Voraussetzungen:

Allgemeine Hochschulreife mit sehr guten Noten in den Fächern Mathematik, Physik und Englisch sowie eine ausgeprägte Affinität zur Technik.

Ausbildungsdauer: 6-7 Semester

 

Bachelor of Engineering (m/w) - Wirtschaftsingenieurwesen

Aufgabengebiet:

Wirtschaftsingenieure sind an allen Schnittstellen von Technologie und Management zu finden. In Unternehmen besetzen sie vorwiegend die Funktionen des Wertschöpfungsprozesses von der Produktentwicklung, Fertigung, Logistik bis hin zu Marketing und Vertrieb sowie die übergreifenden Bereiche Controlling und Projektmanagement.

Typische Tätigkeiten:

  • Planung und Steuerung von zusammenhängen den betrieblichen Prozessen
  • Konzeption, Auswahl, Optimierung, Bewirtschaftung von Produkten, Prozessen und Anlagen
  • Systemplanung
  • Projekt-Engineering
  • Controlling
  • Kundenbetreuung und – beratung, technisches Management

Voraussetzungen:

Allgemeine Hochschulreife mit guten Noten in den Fächern Mathematik, Physik und Englisch.

Ausbildungsdauer: 6-7 Semester

 

Bachelor of Engineering (m/w) - Elektrotechnik

Elektroingenieure lösen praxisbezogene technische Probleme und Aufgabenstellungen im elektrotechnischen Bereich mit geeigneten Verfahren und auf möglichst wirtschaftliche Weise. Sie sind in der Regel auf ein fachliches Teilgebiet der Elektrotechnik bzw. Elektronik spezialisiert. Diese lassen sich in vier Hauptgruppen aufteilen:

  • Informationstechnik
  • Elektrische Energietechnik
  • Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Automatisierungstechnik
  • Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik

Die Tätigkeitsfelder im Bereich der Elektrotechnik sind vielfältig:

  • Forschung und Entwicklung: Simulieren, berechnen, konstruieren und erproben von neuen Bauelemente, Geräten, Maschinen, Anlagen und Systemen der Elektrotechnik und Elektronik
  • Prozesstechnik: Verfahren zur Herstellung von Produkten, Erstellung von Prüfsystemen,
  • Montage, Inbetriebnahme, Instandhaltung und den Betrieb von elektrotechnischen Anlagenund Systemen
  • Vertrieb und Produktmanagement: Technische Kundenberatung und Trends erkennen und mit den Fachabteilungen umsetzen
  • Einkauf: Technischer Facheinkauf, Schnittstelle zu den Entwicklungs- und Produktionsbereichen
  • Arbeitsvorbereitung und Qualitätssicherung, Betriebsorganisation und Unternehmensführung

Der Aufgabenbereich umfasst auch die Anwendung und Weiterentwicklung ingenieurwissenschaftlicher Kenntnisse, wobei wirtschaftliche Gesichtspunkte einerseits sowie gesetzliche und sicherheitstechnische Regelungen und Normen andererseits zu beachten sind.

Voraussetzungen:

Fachabitur (Elektrotechnik) oder Allgemeine Hochschulreife mit mindestens guten Noten in den Fächern Mathematik, Physik und Englisch. Informatikkenntnisse sind von Vorteil.

Ausbildungsdauer: 6-7 Semester

Vorpraktikum

Bei vielen Bachelorstudiengängen ist ein Vorpraktikum in der Studienordnung vorgeschrieben. Art und Dauer des erforderlichen Vorpraktikums richten sich nach dem gewählten Studiengang sowie nach der bisherigen Schul- und Berufsausbildung. Das Vorpraktikum muss in der Regel bis zum Beginn des 3. Semesters absolviert worden sein.

Die Hager Group bietet an mehreren Standorten Vorpraktika im kaufmännischen Bereich und in der Metalltechnik an. Die Inhalte des kaufmännischen Praktikums sind abhängig vom Einsatzort. Im Rahmen des Metallpraktikums, welches in der standortbezogenen Ausbildungswerkstatt durchgeführt wird, können folgende Inhalte vermittelt werden:

  • Manuelles Bearbeiten von metallischen Werkstoffen (Feilen, Sägen, Biegen Meißeln, Richten, Schweißen, Löten, Schmieden, Härten, Messen und Prüfen)
  • Maschinelles Bearbeiten von metallischen und nicht metallischen Werkstoffen (Drehen, Bohren, Fräsen, Schleifen und Verfahren der Umformtechnik)

Am Ende des Praktikums erhalten die Praktikantinnen und Praktikanten eine Bescheinigung über die vermittelten Lerninhalte.

Zwischenpraktikum

Für viele Studentinnen und Studenten ist ein Zwischenpraktikum eine gute Möglichkeit, die im Studium angeeigneten Theoriekenntnisse mit Praxis-Know-How zu verknüpfen bzw. in mögliche zukünftige Tätigkeitsfelder hineinzuschnuppern. Darüber hinaus bieten entsprechende Praktika eine gute Möglichkeit zum Sammeln von überfachlichen Qualifikationen, sogenannte Schlüssel-qualifikationen (z.B. Problemlösefähigkeit, Teamfähigkeit, Selbständigkeit, Genauigkeit etc.).

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass ein Zwischenpraktikum eine ausgezeichnete Referenz für eine spätere Bewerbung sein kann, z.B. für die praktische Studienphase sowie Bachelor- und Masterarbeiten.

Praktische Studienphase und Abschlussarbeit

Gegen Ende des Studiums (in der Regel ab dem 6. Semester) sollen die Studierenden ihr erworbenes Wissen aus den vorigen Semestern in der Praxis umsetzen. Hierzu dient das Praxisprojekt (formal "Praktische Studienphase").
Im Rahmen der praktischen Studienphasesollen einerseits die Studierenden durch Mitarbeit im Betrieb an das entsprechende Berufsfeld herangeführt, andererseits Anregungen für berufsnahe Themenstellungen für die Bachelorarbeit gegeben werden.

Mit dem Anfertigen der Bachelor- oder Masterarbeit sollen die Studentinnen und Studenten zeigen, dass sie in der Lage sind, eine praxisorientierte Problemstellung selbstständig unter Anwendung praktischer und wissenschaft­licher Erkenntnisse und Methoden zu bearbeiten.

Die Hager Group Deutschland bietet in mehreren Fachbereichen an verschie-denen Standorten Möglichkeiten für Praxisprojekte und Abschlussarbeiten an.

Bei Fragen zu unserem vielfältigen Praktikumsangebot stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

+49 68 42 945-1853 (gewerblich-technische Schulpraktika)
+49 68 42 945-4833 (sonstige Praktika und Abschlussarbeiten)
oder schreiben Sie uns eine E-Mail an:  perspectives@hager.de

Weitere Informationen hinsichtlich denstandortbezogenen Praktikumsmöglichkeiten erhalten Sie unter  „Standorte“.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Weitere Informationen zum kooperativen Studium:

 Hochschule Kaiserslautern
htw saar

Weitere Informationen zum dualen Studium:

ASW Neunkirchen
DHBW Mannheim
DHBW Karlsruhe
DHBW Mosbach

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