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25.11.20

[Q&A 1. Teil] Humanity 5.0

Shivvy Jervis, Innovationsfuturistin und Expertin für Humanpotenzial, stellte am 3. November 2020 mit ihrem Konzept „Humanity 5.0“ erstaunliche Innovationen vor, die den Fortschritt der Menschheit und einen Wandel unserer Geschäftspraktiken bewirken werden.

Bei diesem Live-Talk, den knapp 500 Personen verfolgten, haben Sie viele Fragen gestellt. Shivvy antwortet in einem zweiteiligen Artikel auf die offen gebliebenen Fragen.
In diesem ersten Teil beleuchtet sie Themen wie die Folgen von Technologien auf die Umwelt, die weltweiten Unterschiede oder die Gefahren im Zusammenhang mit neuen Technologien, aber auch ihre Vorteile.

 

Was ist Ihre Meinung zu den ökologischen Auswirkungen des Internets und zur Entwicklung der damit verbundenen neuen Technologien?

Das Internet und die mit ihm verbundenen Technologien, wie das maschinelle Lernen und das IoE, haben ökologische Auswirkungen, die vielen von uns noch nicht ganz bewusst sind. Diese Technologien nutzen Server und Laufwerke, die an großen Standorten untergebracht sind und enorme Energiemengen verbrauchen, um Zahlen zu verarbeiten und Daten zu übertragen.

Der hier eingesetzte Energieaufwand ist geradezu schockierend. Neuen Schätzungen zufolge, die 2019 veröffentlicht wurden, werden beim Trainieren eines einzigen KI-Systems bis zu 284 Tonnen Kohlendioxid produziert. Als Vergleich wurde dabei angegeben, dass dies den Gesamtemissionen von fünf Fahrzeugen über deren vollständige Lebensdauer hinweg entspricht.

Ich bin der Ansicht, dass wir diese neue Art der Umweltbelastung in Angriff nehmen müssen, bevor sie außer Kontrolle gerät. Wir befinden uns glücklicherweise in der Lage, damit gleich jetzt beginnen zu können. Es werden derzeit neue, umweltfreundliche Algorithmen entwickelt, und große Cloud-Anbieter wie Amazon und Google investieren enorme Summen in die Forschung, um ihre Cloud-Dienste mit erneuerbarer Energie zu versorgen.

Wir müssen diesen Weg beibehalten, um den potenziellen Umweltschäden neuer Technologien entgegenzuwirken.

 

Es scheint, als ob das Internet der Dinge sich darauf konzentriert, Geschäftsabläufe und Geschäftsbeziehungen zu verbessern. Aber wie gehen wir mit den viel größeren Problemen um, die unsere Gesellschaft betreffen? Wie kann die IoT-Technologie uns dabei helfen, besser aufeinander einzugehen, zusammenzuleben, bessere Verbindungen mit anderen und mit unserer Umwelt herzustellen, nachhaltiger zu leben und zu handeln?

Das Internet der Dinge (IoT) ist etwas, das ich IoE nenne – das Internet of Everything, also das „Internet von Allem“. Um diese brennenden Themen hier zu behandeln, werde ich den Begriff IoT beibehalten, da er von den meisten Menschen nach wie vor verwendet und gut verstanden wird. Hier geht es um Objekte, die miteinander „sprechen“ – ein Fahrzeug kommuniziert mit Ampeln, eine Türklingel oder ein Wasserkocher mit Ihrem Telefon, ein Auto mit den Geräten seines Besitzers und in industriellen Umgebungen sind massive Maschinen miteinander vernetzt, um über ihre Systemgesundheit zu „sprechen“! Das alles kann uns dabei helfen, Problemen vorzubeugen, bevor sie zu einem ernsten Hindernis werden (z. B. dann, wenn wir gewarnt werden, dass unsere Geräte oder Maschinen dabei sind, einen Fehler oder eine Fehlfunktion zu entwickeln)

Das IoT wird in einem geschäftlichen Umfeld oft gelobt, hat aber offensichtliche Auswirkungen auf unser tägliches Leben. Das IoT arbeitet grundsätzlich mit Sensoren, die in ein Objekt eingebettet sind – z. B. in Ihren Wasserkocher, Ihr Auto, in Küchengeräte – und über Konnektivität relevante Informationen zu diesem Gerät bzw. Gegenstand liefern. Diese Daten werden dann analysiert und geben dem Benutzer verschiedene Handlungsoptionen. Es gibt unzählige Beispiele dafür, wie das IoT sozusagen zum Wohl der Menschheit beiträgt. Hier sind einige weitere:

1// Die Lieferkette für die Lebensmittelversorgung: Ein gutes Einsatzbeispiel sind Drohnen zur Überwachung der Pflanzengesundheit. Dadurch verlieren Landwirte weniger Ernten an Schädlinge, Krankheiten und sogar Diebstahlsfälle. In weiten Teilen der wohlhabenderen westlichen Hemisphäre bedeutet dies lediglich eine erhöhte Gewinnspanne, aber für einen Großteil der Welt, in dem eine einzige schlechte Ernte verheerende Folgen für die lokale Gemeinschaft haben kann, können diese neuen Technologien einen echten Unterschied machen, wenn es darum geht, entweder eine Familie zu ernähren oder an Hunger zu leiden.

2// Energieverbrauch und Umweltschutz: Das IoE wird auch häufig dazu verwendet, um den Energieverbrauch, wie etwa durch Werkzeuge oder Fahrzeuge, zu reduzieren, oder um umweltschädigende Prozesse in Industrie und Verkehr zu eliminieren, oder um die Luftverschmutzung zu überwachen. Städte sind zu 70 % für die weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich, und jedes Jahr sterben mehr als 3 Millionen Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung.

Vernetzte Sensoren können Luftverschmutzung und giftige Gase erkennen und diese zurückverfolgen, um zu ermitteln, welche Straßen innerhalb eines Stadtgebietes für Bürger am schädlichsten sind, was wiederum den zuständigen Regierungsbehörden und Stadtverwaltungen dabei helfen kann, dieses Problem konkret in Angriff zu nehmen.

3// Biodiversität: Das IoE wird derzeit im industriellen Bereich eingesetzt, um Dutzende Variablen wie Wetterbedingungen, Tierverhalten oder biologische Vielfalt zu messen, um nur einige zu nennen. Dies hilft uns dabei, zu erkennen und nachzuverfolgen, welchen Effekt wir selbst auf unsere Klimaumgebung haben, und das in einem Maßstab, den wir früher nie für möglich gehalten hätten. Wir sehen also ganz konkret, welche Auswirkungen unsere Lebensweise auf die Umwelt hat, während wir uns gleichzeitig darauf konzentrieren können, den Profit zu maximieren und die Umweltverschmutzung einzudämmen.

4// Persönliche Gesundheit: Cyrcadia Health entwickelt derzeit einen Büstenhalter mit integrierten, sicheren Sensoren, die abnormale Muster im Frühstadium von Brustkrebs erkennen sollen. Diese tragbaren Sensoren identifizieren, basierend auf dem circadianen Rhythmus, Temperaturänderungen im Brustgewebe.

Im Jahr 2018 wurden Studien mit Krebspatienten durchgeführt, die sich in Behandlung befanden. Die Ergebnisse zeigten, dass diejenigen, die in der Nachsorge IoT-Wearables trugen, aufgrund eines viel individuelleren Behandlungsregimes an weniger therapeutischen Nebenwirkungen und auch an weniger Auswirkungen durch die Krebserkrankung selbst litten. Im Jahr 2017 wurden IoT-Sensoren entwickelt, die am Körper getragen werden, um einen Asthmaanfall bereits im Vorfeld zu erkennen. Das bedeutet, dass man vorbeugende Maßnahmen setzen kann, um eine schwere Attacke zu verhindern und zu mildern.

5// Sicherheit: Dank der vernetzten Technologien können Rettungsteams nun schneller vor Ort sein und rascher auf Unfälle oder Notfälle reagieren. Der Einsatz in Rettungsdiensten und in Rettungsfahrzeugen ist ein gutes Beispiel dafür, wie das IoT einen konkreten Unterschied direkt vor Ort machen kann.

Und dann sehen wir uns noch das IoT an, wenn es mit einem modernen KI-System synchronisiert ist. Beispiele hierfür sind automatisierte oder halbautomatisierte Fahrzeuge, die mit Ampeln synchronisiert werden, oder Fahrzeuge, deren Bremsaktivität mit jener der anderen Verkehrsteilnehmer koordiniert wird und die vorhersagen können, wann ein anderes Fahrzeug möglicherweise in ihre Fahrspur wechselt. Im Energiesektor ist ein gutes Beispiel jenes der vernetzten Heimgeräte, darunter Thermostate etc.

 

Besteht die Gefahr, dass ein Zuviel an vernetzter Technologie den zwischenmenschlichen Kontakt beeinträchtigt? Besteht die Gefahr, dass der Mensch sozusagen zum Sklaven der Maschine wird?

Ich habe mich schon immer dafür ausgesprochen, dass der technologische Fortschritt nur dann sinnvoll ist, wenn er sich in einem ähnlichen Tempo weiterentwickelt wie die Menschheit. Innovation muss menschliche Ressourcen und Leistungen unterstützen, darf aber den Menschen selbst nicht ersetzen.

Das IoT und die damit verbundenen Technologien bringen viele Vorteile mit sich, die beispielsweise die menschliche Gesundheit fördern; dies umfasst die Prävention, aber auch den Bereich der Diagnostik und die Behandlung selbst. Man darf aber andererseits auch nicht vergessen, dass manche Menschen quasi eine Sucht nach neuen Technologien entwickeln. Daran ist nicht die Technologie an sich schuld, sondern es sind die Umstände und die Veranlagung einer Person, die zu einem solchen Verhalten beitragen. Wir wissen, dass viele Menschen viel zu viel Zeit mit sozialen Medien oder auf Glücksspiel-Websites verbringen, was zu ungesunden Verhaltensweisen und zu negativen Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen führen kann.

Der Schlüssel liegt darin, dem Benutzer beizubringen, wie man Technologie verantwortungsvoll einsetzt, und vielleicht kann man in Zukunft auch Systeme entwerfen, die es schwieriger machen, Technologien übermäßig oder auf ungesunde Art und Weise zu nutzen. Anstatt den Menschen „zum Sklaven der Maschine“ zu machen, könnten vernetzte Technologien vielleicht sogar dazu beitragen, genau dieses Problem zu lösen. Am Arbeitsplatz könnte man zum Beispiel Systeme einsetzen, die dafür sorgen, dass die Mitarbeiter nicht überlastet werden, dass der Stresspegel niedrig bleibt und dass Sicherheitsverfahren eingehalten werden. Dies könnte insgesamt zur Rechenschaftspflicht beitragen und sicherstellen, dass die Arbeitnehmergesundheit einen hohen Stellenwert einnimmt.

Solange in unserem persönlichen Leben die vernetzte Technologie ein vom Menschen verwaltetes Tool bleibt und nicht zum Ersatz der menschlichen Interaktion wird, überwiegen die Vorteile bei weitem die Nachteile.

 

Funktionieren sensible, „emotional intelligente“ KI-Systeme in verschiedenen Teilen der Welt auf ein und dieselbe Art und Weise? Es ist klar, dass einige Kulturen zurückhaltender sind und ihre Emotionen weniger zur Schau stellen – könnte das Probleme verursachen?

Emotional intelligente KI, wie ich sie seit fünf Jahren nenne, nehmen menschliche Emotionen wahr, und sie interpretieren diese Gefühle und reagieren auf sie. Es handelt sich hierbei um eine Form der Emotionsanalyse, die Informationen nutzt, um dem Benutzer eine Interaktion in einer vollständig kontextualisierten Form zu ermöglichen, wobei der mentale Zustand oder die Stimmung des Nutzers in die Art und Weise, wie er reagiert, einfließt. Dies ist besonders in Systemen von Nutzen, die mit uns einen kontinuierlichen Dialog führen, wie z. B. unsere Smart-Home-Assistenten, E-Commerce-Bots und sogar Verkehrssicherheitssoftware.

Viele Menschen übersehen jedoch, dass KI-Systeme lediglich ein Spiegelbild jener Daten repräsentieren, die diesen Systemen zugeführt werden. Und dafür sind nicht die KI-Systeme verantwortlich, sondern die Menschen, die sie entwerfen. Glücklicherweise wird – als Ergebnis mehrerer hochkarätiger Diskriminierungsbeispiele aus dem Personalwesen (z. B. Amazons diskriminierendes Rekrutierungstool) und aufgrund von Vorfällen im Zusammenhang mit Polizeibehörden (rassistisch orientierte Gesichtserkennungssoftware der Polizei in Detroit) – nun viel mehr darüber nachgedacht, welche Art von sozialen Daten wir in KI-Anwendungen integrieren. Dies spiegelt sich jetzt in KIs wider, die für die Nutzung in einem regionalen oder lokalen Umfeld konzipiert sind.

KI-Training, das auf Daten, die von der Community generiert werden, basiert, soll dazu beitragen, dass emotional intelligente KI-Systeme lokale Sprache, Bräuche und Nuancen erkennen können. Es könnten sogar regionale Akzente erlernt werden – auch wenn dies den Nutzen der KI auf einen bestimmten Sektor beschränken würde. Viele Amerikaner hätten zum Beispiel mit ihrer Alexa Probleme, wenn sie in einem Geordie-Dialek sprechen würde!

Die historisch nachweisbare Betonung des sogenannten „Oxford-Englisch“ und das KI-Training anhand von kommerziellen Daten macht es Menschen, die mit einem starken Akzent sprechen, schwer, diese Technologien zu verwenden (man denke an Schottisch, Indisch, Geordie oder Cornish). Glücklicherweise wird dieses Problem ernst genommen und moderne Systeme haben sich in diesem Bereich bereits stark weiterentwickelt.

In Zukunft ist es wahrscheinlich, dass große internationale Konzerne emotionale KIs für jede Region entwickeln werden, anstatt ein pauschales System für alle Nutzer einzusetzen, und dies wird zu erhöhter Benutzerfreundlichkeit und Qualität führen. Dies käme auch Kulturen zugute, denen komplett andere Standards und Normen zugrunde liegen, was unabdingbar ist, wenn man vermeiden möchte, dass bestimmte Gruppen ausgeschlossen werden.

Innovation muss menschliche Ressourcen und Leistungen unterstützen, darf aber den Menschen selbst nicht ersetzen.

Shivvy Jervis, Innovationsfuturistin und Hauptrednerin

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